20.03.2011

Je stond op...

Je stond op
in het donker,
nat en koud.
Je was stil.
Ik zag je wel,
herkende je niet.
Je bent een bloem
uit de nacht.
Ik heb je lief.

Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Helfen Sie mir bitte,
diese "Blume"
auch
zu lieben!

Wie gelingt das?

Anonym hat gesagt…

Sie erhob sich
in dieser Dunkelheit,
Nässe und Kälte.
Sie war still.
Ich sah sie,
erkannte sie aber nicht.
Sie ist eine Blume
der Nacht.
Ich liebe sie.



Kleiner Versuch

Anonym hat gesagt…

Du bist aufgestanden
im Dunkel,
naß und kalt.
Du warst still.
Ich sah dich wohl,
erkannte dich nicht.
Du bist eine Blume
aus der Nacht.
Ich habe dich lieb.

Jelle van der Meulen hat gesagt…

Danke sehr! Vielleicht so?

Du erhobst dich
in deinem Dunkel,
naß und kalt.
Du warst still.
Ich sah dich wohl,
erkannte dich nicht.
Du bist eine Blume
aus der Nacht.
Ich habe dich lieb.

Anonym hat gesagt…

Das schönste NACHT-SCHATTEN-Gewächs, das ich kenne, ist die Datura - die Engelstrompete.

Und in mir trompetet es gewaltig: ICH HABE ANGST UM UNSERE MUTTER ERDE!!!

Strahlend ist unser Erbe, das wir nur in zwei Generationen hinterlassen:
Die Halbwertszeit für Uran-235 beträgt 704 Millionen Jahre.
Wir hinterlassen ein Grab für die Ewigkeit.

Leise
Tränen
singen
brennend:
ICH HAB DICH SO LIEB...

Michael Heinen-Anders hat gesagt…

Was hilft uns in der Stunde der Not? Wer hört unser Rufen in Stunden der Qual und Ungewißheit: Es ist der Christus, der aber von uns erwartet, dass wir seine Wiederkunft erkennen und annehmen mögen.

Der Christus ist der Logos, der ICH BIN und das Wort, das vor allem anderen bereits bei Gott war.

Dass das Wort schon bei Gott war, als sonst noch nichts (geschöpft) war, hatte einen einfachen Grund.
Das Wort diente als Potential für die Schöpfung aus dem Nichts.

Also sollten wir auch heute wieder das Wort ehren.

Jenseits aller atomaren und sonstigen Strahlung wünsche ich mir insgesamt einen besseren und behutsameren Umgang mit dem Wort.

Zum Zwecke ebendies zu fördern veröffentlichte ich soeben:

http://www.amazon.de/DAS-LITERARISCHE-GESAMTWERK-1969-Gesammelte/dp/3842354835/

Herzliche Grüße
von
Michael Heinen-Anders

Michael Heinen-Anders hat gesagt…

DER PLAGIATOR

Hab
Deutschland
müdes Vaterland
Nun gute Nacht:
Nachdem es erstmals aufgewacht.

Der Plagiator hat
sich seines Amts
enthoben.

Doch bleibt der Ärmste
noch ganz weit oben.
Des Bürgers
angeschriebene Gunst
wird er gewiss
nicht schmähen.

Die Gorch Fock
stand hoch auf
seiner Agenda.
Schützenhilfe
gab es reichlich,
die Zeitung BLÖD
gab sich hier
unerweichlich.

Nun Deutschland
müdes Vaterland
- verwarnt bis
in alle Ewigkeit -
Nun endlich
Habe acht!

(Michael Heinen-Anders)

Caroly hat gesagt…

Ha, eindelijk een vrijbrief om niet in het Duits te reageren. Maar wat is het toch een poetische taal, als ik de vertaling lees van dit gedicht. Gevoeliger en zachter van atmosfeer, en de religieuze connotatie van opgestaan is pregnanter.

Dit sprak de lerares Nederlands die tieners moet overtuigen van de schoonheid van hun moedertaal. De kracht van de Nederlandse tekst ligt in de eenvoud en de bijna zakelijke beschrijving die toch een mysterieuze schoonheid oproept in het beeld van de bloem uit de nacht.

Op de een of andere manier zie ik een witte bloem voor me. Maar het staat er niet. Wel is het moeilijk om een donkerrode roos te zien in het donker.

Als ik zelf 's morgens opsta voor het licht wordt, en in een koude en natte atmosfeer naar mijn werk reis, zie ik geen bloemen om mijn dag met vreugde te beginnen. Dank je wel voor het beeld, Jelle.