07.11.2010

Ein Fragment übers Scheitern. Die Elias-Initiativgemeinschaft und Adventura

1993 weitete sich mein Leben schlagartig aus. Der Grund lag in der Veröffentlichung des letzten Buches von Bernard Lievegoed, erst in den Niederlanden – mit dem Titel "Over de redding van de ziel" – dann, noch im gleichen Jahr, in Deutschland: "Über die Rettung der Seele". Ich war am Schreiben des Textes beteiligt, weil Lievegoed krank auf dem Sterbebett lag und nur noch sprechen konnte. Er erzählte mir die Inhalte, die ich mit einem Tonband aufnahm und zu einem Manuskript verarbeitete. Auch bat er mich, eine Einleitung zu schreiben, um zu erklären, wie das Buch zustande gekommen sei. Als das Buch 1993 erschien, war Bernard Lievegoed bereits verstorben; er starb am 12. Dezember 1992.

In meinen Büchern "Mittendrin" und "Herzwerk" habe ich beschrieben, wohin die Publikation des Buches mich führte. Über die Inhalte brauche ich an dieser Stelle nichts zu sagen: wer interessiert ist, kann die Bücher lesen. Es reicht für heute zu schreiben, dass Lievegoed der Meinung war, dass die Anthroposophie im Laufe ihrer Entwicklung im zwanzigsten Jahrhundert in eine spirituelle Isolation geraten ist, die er mit seinen esoterischen Ausführungen in "Über die Rettung der Seele" versuchte zu durchbrechen. Er stellte die Anthroposophie als eine Bewegung mit einer spezifischen Aufgabe dar, die nur im Rahmen eines übergeordneten geistigen Impulses zu verstehen sei, nämlich dem manichäischen. Eine Orientierung auf diese Geistesströmung sei nötig, um die „untergeordneten“ Aufgaben der Anthroposophie besser zu verstehen und zu ergreifen.

Nur zehn Tage bevor er starb, sagte Bernard Lievegoed mir noch, dass er sich viel von dem Buch verspreche. Und er hatte recht: Direkt nach dem Erscheinen des Buches erreichten mich Anfragen für Vorträge und Seminare in ganz Europa. In den Jahren die folgten, reiste ich fast jedes zweite Wochenende irgendwo hin, um über die Inhalte des Buches zu sprechen: in Holland, Belgien, Deutschland, Österreich, der Schweiz, England, Frankreich, Griechenland, Finnland... Die meisten Anfragen kamen allerdings aus Deutschland. Entscheidend waren jedoch die ersten Seminare, sieben insgesamt, jeweils eine Woche lang, die in Griechenland stattfanden.

Auf der griechischen Insel Santorini traf ich Menschen, die seitdem und bis heute zu meinen Weggefährten gehören. Die Seminare in Griechenland wurden von der Elias- Initiativgemeinschaft organisiert, einer Initiative von Cornelia Härtelt und Brigitte Rauth aus Stuttgart. Im Rahmen dieser Gemeinschaft wurde ein paar Jahre später ein Verein gegründet, der als Ziel hatte, die inhaltlichen und sozialen Konsequenzen des Buches "Über die Rettung der Seele" weiter zu verfolgen, zu vertiefen und zu gestalten. Freundschaften, Bekanntschaften und Verbindungen entstanden, die sich wie ein Flechtwerk über viele Länder verbreiteten.

Die Arbeit in der Elias-Initiativgemeinschaft richtete sich stark auf die persönlich-biographischen Bedürfnisse der Teilnehmer. Es ging darum, die Wunden in der eigenen Biographie zu heilen, ohne sich auf eine therapeutische Ebene begeben zu müssen. Der Ausgangspunkt lag in der von Bernard Lievegoed vermittelten manichäischen Sichtweise, dass das Böse und die Folgen des Bösen „durch Milde verwandelt werden können“. In den Treffen hatten Gesprächsformen und künstlerische Tätigkeiten, die eine Nähe zwischen den Teilnehmern ermöglichen, eine große Bedeutung. In einem Buch, 2005 von der Elias-Initiativgemeinschaft herausgegeben, wird von einem dieser Treffen (Juli 2002, in Neukirchen bei Flensburg) ein dynamisches Protokoll unter dem programmatischen Titel: Ohne meine Wunde, wo bliebe meine Kraft? gegeben.

Nach ein paar Jahren entstand innerhalb der Elias-Initiativgemeinschaft eine zweite Initiative, die sich weniger auf die persönlichen Nöte der Menschen richtete und eher die öffentlich-gesellschaftlichen Fragen ins Auge fasste. Nicht alle Beteiligten der Initiativgemeinschaft machten dabei aktiv mit, weil bei manchen das Empfinden vorherrschte, dass ein gesellschaftlicher Ansatz nicht mit der Atmosphäre eines persönlichen Vertrauens zu vereinbaren sei.

Die zweite Initiative wurde „Adventura“ genannt, was bedeutet: „Was auf uns zukommt“. Ab 1997 fanden über Jahre hinweg größere Veranstaltungen statt, wo Menschen aus ganz Europa von ihrer sozial-gesellschaftlichen Arbeit berichteten. Der Beginn war in Bad Gandersheim auf einem Gelände, wo vor tausend Jahren Roswitha von Gandersheim gearbeitet und gewirkt hat und im Dritten Reich von den Nazis eine Außenstelle von Buchenwald betrieben wurde. Eine kleine Gruppe von Menschen bereitete die Treffen intensiv vor. Die großen Treffen wurden „umgekehrte Konferenzen“ genannt, das heißt: die Themen und Inhalte kamen von der Seite der Teilnehmer.

Nach drei Veranstaltungen in Bad Gandersheim, einer vierten in Brügge und einer fünften in Aachen ging uns die Kraft aus. Die Anzahl der Teilnehmer nahm ab: waren es das erste Mal in Bad Gandersheim noch 180, in Aachen waren noch etwa 40 übrig geblieben. Mit der Abnahme der Teilnehmer nahmen allerdings die Spannungen in der Kerngruppe zu. Die Meinungsverschiedenheiten betrafen unter anderem die Finanzen; in der offenen und nicht festgeschriebenen Struktur von Adventura gelang es uns nicht, die Geldströme transparent zu machen.

Nach etwa sieben Jahren löste Adventura sich allmählich auf. Adventura war eine Initiative, die sich eine Biographie leistete: sie wurde geboren, lebte leidenschaftlich und starb. Die Landschaft meiner Beziehungen, Bekanntschaften und Freundschaften wurde wieder überschaubar. Dazu kam, dass ich mittlerweile müde geworden war, vom Reisen, von endlosen Gesprächen, von organisatorischen Sachzwängen... Ich hatte mich über Jahre verausgabt. In mir kam das Bedürfnis hoch, meine Erfahrungen zu reflektieren, die Elias-Initiativgemeinschaft und Adventura als Ereignis für mich zu bewerten. Ich stellte mir die Frage: ist Adventura gescheitert?

Kommentare:

Michael Heinen-Anders hat gesagt…

SCHÖPFERISCH SCHEITERN

Anfangs herrschten
Überschwang
und Euphorie
vor - "hatten wir
uns doch so viel
vorgenommen" -
doch es gingen
allmählich die
tragenden Kräfte
verloren.
Das Bild das
übersinnlich
gewoben war,
begann zu
verblassen.
Der Impuls
jedoch verschwand
nie ganz.
Er schuf für
viele Menschen
ein einendes -
schöpferisches -
Band.

(Michael Heinen-Anders)

Ruthild hat gesagt…

Lieber Jelle, ich glaube gar nicht, dass die Initiativen gescheitert sind! Alles, was Menschen in Liebe und innerer Anteilnahme tun, prägt sich der Atmosphäre eines Ortes ein! Ich kannte Adventura nicht, hatte aber auch das Buch "Die Rettung der Seele" gelesen und war davon tief berührt. Wir sind in Aachen zusammengeführt worden. So habe ich schon die erste Begegnung mit Dir empfunden. Vielleicht ist es gut, wenn wir noch bewusster anknüpfen an das, was von Adfventura vorbereitet wurde : in der Parzivalschule, der Kahlgrachtmühle, dem Verein "Zwischen uns"...
Liebe Grüße von Ruthild

Sophie Pannitschka hat gesagt…

Lieber Jelle, wie lautet deine Antwort? Sind Adventura und die Elias-Initiativgemeinschaft gescheitert? Ich würde sagen: Ja. Wir alle sind mit diesen beiden Vorhaben gescheitert. Die Vorhaben sind gescheitert und haben in Menschen Wunden hinterlassen. Das heißt aber nicht, dass die Impulse gestorben sind. Sie leben. Das spüre ich stark. Die Frage ist nur, wo und wie sie sich wieder zeigen können. Ich bin gespannt zu lesen, was all die anderen dazu sagen - oder schreiben. Herzlich, Sophie Pannitschka

Babs hat gesagt…

Hoi Jelle,

Wat een zeikerige commentaren... voel je dat zelf anders?

Liefs Babs

Anonym hat gesagt…

Lieber Jelle,

mein Freund Christian hat mir mal zwei Titel für zu veranstalten Seminare gegeben:
SCHEITERN MIT ERFOLG.
WER NICHT VOM WEG KOMMT, BLEIBT AUF DIE STRECKE.
Herzlich
Huub

Anonym hat gesagt…

Ich kenne die beide Initiative nicht, nur vom lesen. Das heisst das ich ein Bild habe, mein Bild.

Es erinnert mich aber an eine andere Initiative die wie ein Kind sein könnte von diese beiden.

NALM steht im Sinn von eine neue Art mit das Griechische Motto umzugehen : «Kenne dich selbst». Der Weg ist verwandt mit Bernard Lievegoed’s Ausgangspunkt «dass das Böse und die Folgen des Bösen durch Milde verwandelt werden können» durch sich selbst wurde Ich hinfügen.

Wer ein Kurz bei NALM verfolgt hat weiss das den Titel : Karma als Soziale Notwendigkeit nicht besser sein könnte. Nicht nur für sich selbst, aber die Wellen gehen viel weiter.

Elias, Adventura und noch ein Verein ? Sind das 2 oder 3 Initiativen oder sind das Schritte in die selbe Richtung, diejenige die aus die Zukunft kommen und die wir dringend nötig haben ?

Übrigens ist nächste Woche ein NALM Kurz mit dem Titel : Ein moderner manichäischer Weg - Werändere die Gesellschaft durch dich selbst.
Josiane

Andrea hat gesagt…

Ja, schön Josiane, und nächstes Wochenende findet, wir nennen uns halt immer noch so, ein Elias-Initiativ -Gemeinschaftstreffen statt, auch wenn die Teilnehmerzahl klein ist und wenn die Gemeinschaft als Verein schon seit vier Jahren aufgelöst ist.
Ich, als über die Seminare hinzugekommene Teilnehmerin, der Elias- Gruppe, sehe den Impuls der mit dem Buch "Rettung der Seele", ausgelöst wurde weit gefasst und immer noch wirksam. Gerade auch dass diese genannte Gruppe NALM sich trifft und Themen,die vom Interesse der Teilnehmer ausgehen, aufgreift und durchdenkt und durchfühlt.
Man könnte eine Liste aufstellen der Impulse....:)Das Scheitern ist eine andere Sache, wenn die Bilder verblassen, die Kräfte nachlassen muss geschaut werden wie das Übriggebliebene?( Jelle hat mir mal erklärt was Imaginationen sind, bzw wie man damit umgehen kann. Die Bilder sollen gepflegt werden lebendig in Erinnerung behalten werden, aber auch, wenn es an der Zeit ist, ausgewechselt werden) weiterentwickelt werden kann, dran bleiben, auch wenn es anders genannt wird auch wenn es gescheitert ist, als irgend etwas Ähnliches geht es weiter. Über den Verbleib der Adventura kann ich nichts schreiben, ausser dass ich damals, als diese eine riesige Tagung in Bad Gandersheim stattfand, ich bekam auch diese von Phantasie sprühende Einladung, voll Sehnsucht in Gedanken nach dorthin, daheim meine durchaus wichtige Arbeit machte.
Ich bin gespannt auf weitere Meldungen. Ich melde mich gerne noch mal.

Ernst Seler hat gesagt…

"Die Rettung der Seele", das Buch hat wohl viele Menschen inspiriert, ja beeinflußt, großes Karma von Lievegoed und Jelle van der Meulen, zusammen mit den LeserInnen. Interessant nun Details der Entstehung zu erfahren. Das "Böse"?! Steiner verweist auf die Zukunft, wie in den (Christus)Menschen eine neue Kraft entstehen wird, das Böse dann keine Macht mehr hat. Noch ist alles vermischt und vielleicht gehört auch Mut dazu, den Weg des Bösen zu gehen. Schwärmerisches hatte sich unter "Anthroposophen" verbreitet, die Sucht nach Seminaren, sogar das Sich-Begegnen führte nicht weiter, weil es keine Träger des Geistes gab. Das kurze Geist-Wetter-Leuchten, das 1970,1973 am Goetheanum - mit mir blutjungen Spunt - auftrat, es verblasste, weil es Niemanden gab, der mich richtig erkannte. Die Namen der Inkarnationen Steiners aus dem oben erwähnten Buche, sie führten zur Verfolgung und damit zum Erfolg
http://www.oecumene.radiovaticana
.org/ted/Articolo.asp?c=436936
(bitte zusammenfügen)
Wir haben ohne von uns zu Wissen, am Erfolg mitgearbeitet. Nach dem Lesen des Beitrages erfolgte der nächtliche Hinweis: "Die Bedeutung Christi"... ... als Frucht des Buches von Herrn Lievegoed. Ich hoffe, wir werden einst hinter die Rätsel schauen und manche Wunde wird sich verwandelt haben..... .

Jelle van der Meulen hat gesagt…

Scheitern oder nicht scheitern... Aus meiner Sicht kann durchaus passieren, dass man etwas „verpasst“. (Im Leben geschieht das öfters.) Ich meine auch, wie Andrea, dass „der Impuls“ noch existiert, vielleicht eben „weitergeht“. Zum eventuellen Weitergehen gehört allerdings auch, dass man auf das Scheitern schaut. Mich interessiert, wie Beteiligten und auch nicht-Beteiligten die Biographie von der Elias Initiativ Gemeinschaft und Adventura verstehen und bewerten. Herzlich, Jelle van der Meulen

Anonym hat gesagt…

Danke, für Deine Zusammenfassung, die mir hilft besser zu verstehen, was der Impuls von Adventura war.
Deine erweiterten Gedanken bei den „Kommentaren“ sind mir zuvorgekommen, lieber Jelle.


Im Rückblick ergeben sich für mich folgende Bewegungen:
• Aus EINS wurde ZWEI (eine Trennung geschah durch einen Schmerz. Die eigentliche Ursache versteckte sich und rutschte ins Verborgene – und hat ein „Eigen-Leben“ begonnen.
• Das ZWEITE konnte das ERSTE weder würdigen (unmöglich im Schmerz!) noch mitnehmen.
• Das ERSTE geriet in Furcht (Unsicherheit) vom ZWEITEN „verschlungen“ zu werden.

Ob das ZWEITE (Adventura) gescheitert ist, vermag ich nicht zu beurteilen. Solange etwas im Verborgenen lebt, bleibt es in einer Art „Eigen-Leben“ gefangen - und am Leben - und wartet...“was auf ES zukommt“.

Damit wäre für mich nicht eine Frage nach scheitern oder nicht scheitern gestellt, sondern danach, wie etwas aus einer "Gefangenschaft" befreit werden kann, dass sich nicht befreien möchte, bzw. sich nicht allein befreien kann.
Damit höre ich eine andere Frage hinter Deiner Frage, Jelle.

Sophie, gerne auch ein Echo an Dich:
Der Geist und der ursprüngliche Impuls der ELIAS Bewusstseins- und Initiativgemeinschaft lebt weiter – seit 2007 in neuer Körperschaft und unter neuem Namen. Sehr lebendig!

Herzliche Grüße
Cornelia

Sophie Pannitschka hat gesagt…

Ein paar Worte zu NALM:

NALM bedeutet New Adult Learning Movement - sprich: neue Erwachsenenbildung.
Diese Bewegung lebt seit knapp 20 Jahren, impulsiert wurde und wird sie in entscheidender Weise von der Arbeit von Coen van Houten. Er wiederum hat lange mit Lievegoed zusammengearbeitet.

NALM bietet einen "Karmapraxiskurs" an. Die Annahme ist, das jegliche Arbeit sowie das soziale Miteinander heutezutage mehr und mehr vom Schicksal, d.h. den karmischen Umständen des Einzelnen getragen und geprägt sind. Alte Formen und Stukturen sind überholt und taugen nicht mehr. Für die Stürme in denen der Einzelne heute steht (und die da noch kommen werden) ist es wichtig, sich persönlich zu schulen und zu stärken, und zu lernen hinter die eigenen Kulissen zu schauen. Der manichäische Blick hilft dabei weiter.

Wer mehr wissen will: www.nalm.net

Meine eigene Biographie beinhaltet den Umstand, dass ich mich selber nach den Stürmen der Elias-Initiativgemeinschaft und Adventuras NALM zugewendet habe. Für mich gehören die Impulse alle zusammen - nicht zuletzt deswegen, weil ich sie alle in mir trage.

Übrigens ist ein äußeres Scheitern von NALM auch nicht ausgeschlossen...

Wichtig scheinen mir die inneren Biographien der Beteiligten zu sein. Dort ist das Gold der Impulse zu finden.

Herzlich, Sophie Pannitschka

Anonym hat gesagt…

WENN BEI CAPRI.....

Wenn bei Capri die Sonne im Meer versinkt
lade ich ein
zum Gläsel Rotwein
und hoffe dass das Meer
sich nicht verschluckt
im Fusel der Fähre
der Sonne der Nacht.
Farben in Fuga,
Fetzen im Krug,
Brocken im Kehl,
Freud(e) im Herzen
Schätze im Spaß
und Scherzen in Terzen,
peintüren die Lage der Lage.
Ein weisses Tuch
verlagert die Fragen
im rosarot der Schatten
ohne zu verhehlen
dass die Sonne Rot ertrinkt
so wie die Tränen über Tod
leben in der Nacht
der blinkenden Augensternen,
denn in der Fernen
gloriert ein neu glasierter Tag.

14. Januar 2010

Huub

Jelle van der Meulen hat gesagt…

Liebe Cornelia, vielleicht magst Du uns etwas über die neue "Körperschaft" erzählen? Herzlich, jelle

Anonym hat gesagt…

Seminare:

Verändere die Gesellschaft durch dich selbst - ein moderner manichäischer Weg -

In unserem Alltagsleben konfrontieren uns die Medien fortwährend mit Bildern. Oftmals begegnen uns darin verborgene Phänomene des "Bösen" Aspekte wie Verlockung, Lüge, Aggression, Euphorie, Häßlichkeit, Manipulation, u.s.w.

Anhand von konkretem Arbeitsmaterial untersuchen wir die wesentlichen Gesten und Absichten, die hinter der äußeren Erscheinung stehen.

Wir forschen nach den darin wirkenden Kräften und arbeiten an ihrer Verwandlung in ein Gutes und Mildes. Durch diesen Prozess der Transformation schaffen wir eine heilende Substanz, die zukunftsfähiges Potenzial in sich trägt.

In diesem Kurs werden die Teilnehmer individuell begleitet, sowohl in der Gruppenarbeit, als auch bei den künstlerischen Übungen.

Seminarleiter:
Inga Jäger, May Oostvogels, Klaus Niedermann

Termine:
18.11.2010 - 21.11.2010, 24.03.2011 - 27.03.2011, 24.11.2011 - 27.11.2011

Ort: Hof Höllwangen, Überlingen, Süddeutschland
Anmeldung:Klaus Niedermann,
Tel.: 07551-3584
oder: info@hoellwangen.de

Florian Lück hat gesagt…

Lieber Jelle,
als ich bei dir über die umgekehrten Konferenzen gelesen habe, kam mir das sehr bekannt vor. Ich würde sagen, einiges von dem Impuls, der Substanz, dem entsprechenden Geist eurer Bemühungen kam später bei der Entstehung unserer captura-Initiative dazu. Vielleicht wäre das so nicht passiert - unsere Geschichte - wenn es damals nicht schon Adventura und Ähnliches gegeben hätte. Ich erlebe gerade den zweiten Tod - zumindest der äusseren Hülle - unserer Initiative - und er erzählt vom Leben, vom Lebendigen. Was ist denn Erfolg? Vielleicht auch, dass ich dich treffen konnte und du mir von euch und eurer Geschichte erzählt hast. Danke dafür.

Einen lieben Gruß aus Nordvorpommern,

Florian
captura / Freiraum Hugoldsdorf

Gaetano Li Vigni hat gesagt…

Wie schön,
hier mal auf Bekannte zu treffen!

Was von dem Impuls in mir nach wie vor lebt ist im Grunde das was in mir schon lebte, als ich im Januar 1998 zu euch in Gandersheim stiess.
Natürlich hat sich das weiterentwickelt und ich habe inzwischen das, was ich damals in der halben Stunde vortragen durfte wesentlich erweitert zu einem Manuskript verfasst. Aber ich stehe nach wie vor damit ziemlich alleine da. Habe in den letzten Monaten in einem Internetforum versucht, gemeinsam mit einer Teilnehmerin etwas davon im "Gespräch" zu entwickeln, was bis heute noch unvollständig geblieben ist und auch noch nicht wirklich befriedigend für mich. Vielleicht mag der eine oder andere TROTZDEM mal reinschauen:
http://www.anthroposophieonline.net/distribution/index.php?f=56&sid=8c79fd3d0c2c3c4ee0da33f8081041fa&rb_v=viewforum
was ich hier unter " Johannes-Forschung und unter einem dazu passenden Nicknamen entwickeln durfte bisher.


Interessant finde ich deine Beschreibungen zu den "Anfängen" aus deiner Sicht Jelle, die für mich heute aus einer gewissen Distanz gelesen, recht aufschlussreich wirken.

Und nicht zuletzt bin auch ich inzwischen in meiner Selbsterkenntis etwas weiter gekommen, aus der heraus mir auch diese Einsicht zuteil wird, wie sehr es bei solchen Initiativen darauf ankommt, dass man sich gegenseitig in seinem tieferen Wesen ( wieder-)erkennt.

herzlich
Gaetano

Anonym hat gesagt…

Gerne, nächste Woche, lieber Jelle,
ein erster Versuch im "öffentlichen Netz" zu formulieren
wer GOLDspur e.V. als wachsende Gemeinschaft ist,
was wir tun
und welches Ziel auf dem Weg "am Horizont" erschienen ist.

Herzlich grüßt Cornelia

P.S. Lieber Gaetano, schön in diesem Raum wieder etwas von Dir zu hören! - Und vielen Dank, dass Du den Link zu Deiner Johannes-Forschung schenkst!!

Jelle van der Meulen hat gesagt…

Liebe Cornelia, danke! Ich werde Sonntag auf meinem Weblog noch einen Text übers Scheitern veröffentlichen. Vielleicht kommen wir ein bisschen weiter... Bin gespannt auf was Du schreiben wirst.

Lieber Gaetano, schön von Dir zu hören! Und schön, dass Du noch immer dein Anliegen treu bist. Herzlich, Jelle

Lieber Florian, ja, Captura ist Adventura SEHR verwandt. Ich würde mich freuen, mit Dir sprechen zu können. Du bist immer herzlich willkommen in Köln.

Herzlich, Jelle

Raphael Ohlms hat gesagt…

Guten Tag, aus der Nähe Hannover´s

hier geht´s ums fragen -zuhören - scheitern- weitermachen...

Forum Ort des Treffens

www.ortdestreffens.de

wir stehen auf den schultern von riesen und deren Begleiter_Innen...steiner, beuys, Lievegoed, van Houten, Walter Siegfried Hahn, Olaf Keser Wagner...

besten dank, für den letzten Text aus Köln, Herr van der Meulen!!!

ade
Raphael Ohlms

Gaetano Li Vigni hat gesagt…

Ja Jelle,
und wie ich erfreut sehe, bist du dir auch treu geblieben. Durch das Nadelöhr eben.

Hoi Corneliea,

gern geschenen! Verkaufen wird es sich kaum lassen. Bin ja schon froh, wenn einige wenige es überhaupt ernsthaft bewegen können. Ich finde nunmal dass die Anerkenntnis des manichäischen Weges keineswegs die Bedeutung der Geisteswissenschaft für Gegenwart und Zukunft relativiert. Ich denke auch dass Mani selbst heute durch das Nadelöhr dieser zunächst trockenen Begriffen hindurch muss. Denn ohne den Geist der dahinter steckt lässt sich m.E. auch keine Seele retten.

Schön auch von deinen aktuellen Aktivitäten zu lesen.

herzlich
Gaetano

Anonym hat gesagt…

Hat jemand schon eine Liste gemacht von alle diese Initiativen vom denen Andrea spricht ? Initiativen die sich bestimmt an vielen Ecke anknupfen und wo man denken könnte sie seihen nur fremd. Ist nicht karma zu erkennen dass was einer bringt der andere nicht bringen kann ?

Haben sich all diese Menschen schon begegnet, zusammen meine ich, um ihre Talente sichbar zu machen, nicht auf dem Podest aber aus dem Herz. Es gibt doch ein Ätherisches Herz, oder ?

Josiane

Anonym hat gesagt…

Schöne Erzählungen! Geht hoffentlich weiter. Nitta aus Berlin

Anonym hat gesagt…

Heute habe ich das Buch von Lievegoed ins Altpapier geworfen.

Anonym hat gesagt…

Und, warum?

Wäre interessant, etwas mehr zu erfahren.

Ansonsten wäre es vielleicht ratsam, auch so einen enigmatischen Kommentar in den Müll zu werfen, oder?

Tell us more!

Anonym hat gesagt…

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